Dieser Artikel ist aus: News. Er betrifft die Themen: Hybrid, Strom und Wasserstoff
GM, General Motors, Lithium-Ionen-Batterie, Batterieentwicklung, Batterieforschung, Opel Ampera
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Größtes Forschungslabor der USA eröffnet

GM widmet sich verstärkt der Batterieentwicklung

(ch: 17.06.2009)

Wie schnell das Zeitalter der Elektromobilität tatsächlich beginnen kann, hängt unter anderem von einem entscheidenden Punkt ab: der Batterietechnik. Jetzt vergrößert GM sein Engagement in diesem Bereich und eröffnet ein neues Entwicklungslabor.


„Global Battery Systems Lab“ – so lautet die offizielle Bezeichnung des neuen und gleichzeitig größten und modernsten Forschungs- und Entwicklungslabor für Batterietechnik in den USA, das GM vor wenigen Tagen auf dem Campus seines Technical Centers in Warren, Michigan, eröffnet hat. Fritz Henderson, GM-Präsident und CEO, erklärt: „Das neue Batterie-Labor wird den Verbrauchern zugute kommen, weil wir damit die Entwicklung modernster Batterie-Technologie forcieren und sauberere, effizientere Autos schneller und zu günstigeren Preisen anbieten können. Die neue Einrichtung verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von GM, indem sie die Entwicklung von Hybrid-, Plug-In- sowie Elektrofahrzeugen mit verlängerter Reichweite wie dem Chevrolet Volt und dem Opel Ampera beschleunigt.“

 

In Zusammenarbeit mit bestehenden GM-Forschungszentren, wie dem Standort Mainz-Kastel in Deutschland und Honeoye Falls in den USA, soll die Zeit bis zur Serieneinführung praxistauglicher Elektrofahrzeuge verkürzt werden, denn das, was die Elektromobilität (und dieser Begriff umfasst in diesem Zusammenhang neben reinen E-Mobilen auch Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge) im Augenblick unter anderem noch hemmt, ist die vergleichsweise geringe Reichweite. Dieses Problem will man mit neuen, stärkeren Speichersystemen in den Griff bekommen.

 

Das neue Labor bietet Platz für ein wachsendes Team von über 1.000 Technikern, die sich der Entwicklung von Elektrofahrzeugen und neuartigen Batterien widmen. Jim Queen, GM-Vizepräsident, erklärt: „Die neue Einrichtung ist State-of-the-Art und eines der größten und leistungsfähigsten Batterie-Testlabore der Welt.“ Auf 160 Testplätzen und in 42 Klimakammern können extreme Fahrbedingungen, Hitze und Kälte sowie die verschiedenen Jahreszeiten nachgestellt werden, ein sogenannter Thermorüttler ermöglicht die Analyse der strukturellen Integrität.

 

Für GM ist der reine Elektroantrieb – ob mit Batterie oder Brennstoffzelle – langfristig die beste Lösung für eine nachhaltige Mobilität. Auf dem Weg dahin verfolgt man parallel dazu allerdings auch weitere Optionen: besonders sparsame konventionelle Motoren zählen da genauso dazu wie der Einsatz vom Biokraftstoffen oder unterschiedliche Hybridlösungen.


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