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Premiere auf dem Genfer Salon
Volvo DRIVe-Modellpalette umfassend erweitert
(ch: 23.02.2009)Im Rahmen des Pariser Salons im Herbst 2008 präsentierte Volvo die ersten drei DRIVe-Modelle, pünktlich zum Automobilsalon Genf wird die Palette an besonders verbrauchsarmen und effizienten Fahrzeugen nun deutlich erweitert.
Für die Zukunft hat sich Volvo viel vorgenommen. „Wir wollen mit unseren künftigen Modellen die niedrigsten CO2-Emissionen im jeweiligen Segment anbieten. DRIVe ist das Symbol für diesen Prozess. Autos mit diesem Emblem sind jene, bei denen wir die größten Fortschritte in diesem Punkt gemacht haben.“, sagt Magnus Jonsson, Senior Vice President für Produktentwicklung. Dass es sich hier nicht um Versprechungen für die ferne Zukunft handeln, zeigt die schwedische Automobilmarke am Genfer Automobilsalon, im Rahmen dessen die neue erweiterte und verbesserte DRIVe-Modellpalette vorgestellt wird, die ab Juni bei den Händlern stehen soll.
Bereits in Paris im vergangenen Herbst waren die ersten drei DRIVe-Versionen präsentiert worden, die bereits durch geringe Verbrauchszahlen und Schadstoffemissionen aufhorchen ließen: 4,5 l/100 km (118 g/km) gab Volvo damals für den S40 und V50 an, gar nur 4,4 l/100 km (115 g/km) für den C30. Der neue Modelljahrgang zeichnet sich durch noch einmal reduzierte Werte aus, denn Volvo stattete die genannten DRIVe-Fahrzeuge nun mit einer Start/Stopp-Automatik und einem Rekuperationssystem zur Nutzung der Verzögerungsenergie aus. Das bedeutet im Falle des C30 einen Verbrauch von niedrigen 3,9 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von nur 104 g/km entspricht. Sensationellerweise konnten nun auch die entsprechenden Zahlen für die größeren ModelleS40 und V50 durch die Einführung der verbrauchssparenden Technologien auf denselben Wert reduziert werden.
Die Start/Stopp-Funktion, die den 1,6 Liter-Turbodieselmotor bei Stillstand des Fahrzeugs automatisch abschaltet, führt laut den Volvo-Technikern zu einer Durchschnittsverbrauchsersparnis von 4-5 Prozent, im Stadtverkehr kann der entsprechende Wert um 8 Prozent reduziert werden. Ein nicht laufender Motor bedeutet jedoch nicht, dass auch die Komfortfunktionen wie Klimaanlage oder Audiosystem außer Funktion sind. Für deren Stromversorgung ist eine kleine Sekundärbatterie verantwortlich, die die Hauptbatterie unterstützt. Dadurch ist auch ein rasches und einwandfreies Anlassen des Motors gewährleistet. Die Start/Stopp-Funktion wird beim Anstarten aktiviert, kann allerdings über die DRIVe-Taste auf der Mittelkonsole auf Wunsch ausgeschaltet werden.
Eine Verbrauchsreduzierung von weiteren zwei bis drei Prozent ermöglicht das Rekuperationssystem, das die kinetische Energie, die beim Verzögern des Fahrzeugs entsteht, umwandelt und damit die Batterie lädt. Für letztere Aufgabe muss jetzt kein Treibstoff verbrannt werden.
Ganz neu im DRIVe-Programm sind die Modelle V70 und S80, die wie ihre oben genannten Brüder vom effizienten 1,6 Liter-Turbodieselmotor angetrieben werden. Dem höheren Gewicht dieser Versionen wird durch ein geändertes Motormanagement und ein im dritten, vierten und fünften Gang speziell übersetztes Getriebe Rechnung getragen. Gegenüber dem Zweiliterdiesel weist der V70 einen um 18 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch von 4,9 l/100 km (129 g/km CO2), beim S80, der mit identischen Werten aufwarten kann, wurde der Verbrauch um 15 Prozent gesenkt. Die Liste an weiteren Maßnahmen, die diese Verbesserungen ermöglichten, umfassen rollwiderstandsoptimierten Reifen und die Verwendung einer elektrischen Servopumpe für die Lenkung. Der V70 wurde außerdem im Bereich der Aerodynamik optimiert: Der Grill wurde teilweise abgedeckt, die Karosserie vorne um 20 mm, hinten um 15 mm tiefergelegt.
Von der effizienten Technologie profitiert nun auch Volvos XC-Modellangebot. Ab Juni sind der XC60 und der XC70 in der DRIVe-Ausführung erhältlich. In Zahlen ausgedrückt, bedeutet das einen Verbrauch von 6,0 l/100 km und einen CO2-Ausstoß von 159 g/km für die mit dem 2,4 Liter-Dieselaggregat ausgestatteten Fronttriebler-Versionen. Wichtig war Volvo dabei, dass die dynamischen Fahreigenschaften nicht beeinträchtigt werden: „Mehr Leistung, ein höheres Drehmoment und eine dynamische Auslegung des Fahrwerks sichern auch den Frontantriebsversionen ein entsprechendes Fahrvergnügen.“, verspricht Magnus Jonsson.
Alle Erkenntnisse und Qualitäten, die Volvos DRIVe-Modelle auszeichen, fließen mit der Zeit auch in die ganz normale Serienproduktion ein. So sollen zum Beispiel in den nächsten beiden Jahren die Versionen mit Automatikgetriebe um fünf bis sieben Prozent effitzienter werden.
Das immer umfangreicher werdende Angebot an Volvo DRIVe-Modellen ist ab Juni erhältlich. Die Preise stehen noch nicht fest.
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