Dieser Artikel ist aus: News. Er betrifft die Themen: Benzin, Diesel und Strom
Opel, Automobilsalon Genf, Meriva, Corsa, ecoFLEX, FlexDoor-System, Ampera, Voltec
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Neuer Meriva im Mittelpunkt

Opel in Genf: Serienfahrzeuge und Visionen

(23.02.2010)

Heute, morgen, übermorgen: Opel präsentiert in Genf unter anderem den höchsteffizienten Corsa-Jahrgang 2010, den bald verfügbaren neuen Meriva, den ab 2011 erhältlichen Ampera sowie eine Vision, wie man sich Mobilität in der Zukunft vorstellt.


Selbstverständlich muss jeder große Automobilhersteller am traditions- und prestigereichen Genfer Salon präsent sein. Gründe dafür gibt es viele, hören wir also einmal, was Alain Visser, Vice President, Vertrieb, Marketing und Aftersales bei Opel, über den Auftritt der deutschen Marke am Salon zu sagen hat: „Opel steht in Europa für innovative Technologien und nachhaltige Antriebe, die dank des schicken, expressiven Designs zusätzlich an Attraktivität gewinnen. Das können wir in Genf mit unseren Exponaten demonstrieren.“

 

Definitiv schick und expressiv ist jenes Modell, das am Opel-Stand in Genf im Mittelpunkt stehen wird: Die zweite Generation des Meriva soll frischen Wind ins Segment der Minivans bringen und verfügt nicht nur über eine elegante und brandaktuelle, uneingeschränkt praktische Karosserie, sondern bietet darüber hinaus noch das gegenläufig öffnende FlexDoor-Seitentürensystem, das über die optische Sensation hinaus ebenfalls einen erhöhten Nutzwert im Alltagseinsatz bringen soll. Gut gelungen beim Meriva ist auch die deutliche stilistische Eigenständigkeit in Kombination mit einer ausgeprägten Familienähnlichkeit zu den neueren Opel-Modellen Insignia und Astra. Zum zeitgemäßen Design passen natürlich auch die im neuen Meriva angebotenen Motoren, die dank Turboaufladung über eine hohe Leistung bei einem geringen Verbrauch verfügen. Auch eine besonders sparsame ecoFLEX-Variante soll ab Marktstart verfügbar sein.

 

Eine ecoFLEX-Version gibt es auch vom Corsa, bei der Opel nun bereits die 100 g/km-CO2-Schwelle unterschritten hat. Der vom Werk angegebene Durchschnittsverbrauch von 3,7 l/100 km entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 98 g/km. Der ecoFLEX ist allerdings nur das herausragendste Fahrzeug im höchst effizienten Corsa-Modelljahrgang 2010: Die komplette Motorenpalette wurde überarbeitet, alle Triebwerke – ganz abgesehen davon, ob sie mit Benzin oder Diesel betrieben werden – verbrauchen nun weniger und verfügen gleichzeitig über mehr Leistung.

 

Ebenfalls in Genf zu sehen ist natürlich der Ampera, Opels Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite, das Ende des kommenden Jahres auf den Markt kommen soll. Die Voltec-Technologie von General Motors ergänzt den Primärantrieb durch einen Elektromotor mit einem kleinen, immer im effizientesten Bereich arbeitenden Verbrennungstriebwerk, das in Form eines Generators die notwenige elektrische Energie liefert. Mit diesem System soll der Ampera nicht nur mit der Reichweitenproblematik rein batteriebetriebener Elektrofahrzeuge aufräumen, sondern gleichzeitig eine innovative Technologie für den Privatkunden erschwinglich machen.

 

Eine Überraschung hat Opel noch in der Hinterhand: In Genf wird unter der Bezeichnung Flextreme GT/E Concept eine „Vision künftiger Mobilität“ gezeigt, die „ausdrucksstarkes, attraktives Design mit deutscher Ingenieurspräzision“ und einem alternativen Antrieb ähnlich jenem des Ampera verbindet, um den ökologischen Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet entgegentreten zu können. Anhand der 4,70 Meter langen und mehr als 200 km/h schnellen Studie will man zeigen, dass „Größe und Komfort nicht Effizienz und Ökologie geopfert werden müssen“. Ein durchaus vielversprechender Ansatz...


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