Dieser Artikel ist aus: Modellvorstellungen. Er betrifft die Themen: SuperEthanol
Ford F-150 SVT Raptor, US-Cars Pirmann, Baja 1000, SuperEthanol, Pickup
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E85-tauglicher Wüstenrenner

Ford F-150 SVT Raptor: Wüstenfuchs

(12.03.2010)

Ein vom Ford Special Vehicle Team (SVT) entwickeltes Fahrzeug sorgt weltweit bei Pickup-Freunden für Furore. US Car-Spezialist Pirmann bringt den Serien-Wüstenrennwagen F-150 SVT Raptor auf Wunsch auch nach Österreich.


Treue Leser mögen sich ob des hier besprochenen Fahrzeugs verwundert die Augen reiben, dennoch passt der in Serie gebaute Wüstenrenner Ford F-150 SVT Raptor perfekt zu saubereAutos.at. Das eindrucksvolle Pickup-Modell kann nämlich mit dem alternativen Kraftstoff SuperEthanol betrieben werden. Lesen Sie also hier die etwas andere Geschichte über ein sauberes Auto.

 

Für Pickup-Liebhaber (und nicht nur jene mit einer Vorliebe für Fahrzeuge amerikanischer Hersteller) ist er im Augenblick wahrscheinlich das begehrenswerteste Modell am Markt: Beim F-150 SVT Raptor tat sich das Ford Special Vehicle Team (SVT) mit Ford Racing zusammen und entwickelte ein sorgfältig modifiziertes Serien-Modell für den Einsatz bei den in den USA beliebten und publikumswirksamen Wüstenrennen. Mit Erfolg: Den legendären und höchst anspruchsvollen „Baja 1000“-Bewerb beendete der robuste und bärenstarke Pickup auf einem Podestplatz. Bei seiner Vorstellung am amerikanischen Markt sorgte er dann nicht nur für beste Kritiken in den Fachmedien, sondern ein weiteres Mal für eine Überraschung. Mit mehr als 5.300 Bestellungen innerhalb kürzester Zeit übertrifft das Kundeninteresse am laut Ford „weltweit einzigem Hochleistungs-Offroad-Truck, der in Serie gebaut wird,“ sogar die Erwartungen des Herstellers. „Wir können mit der Popularität des F-150 SVT Raptor nicht zufriedener sein“, sagt F-150 Marketing Manager Mark Grueber, „Dieses Modell ist so beliebt, dass wir nun sogar mehr Exemplare mit dem 5,4 Liter-V8-Motor produzieren werden, als eigentlich geplant war.“

 

Das Triebwerksprogramm für den F-150 SVT Raptor umfasst neben dem bereits erwähnten E85-tauglichen 5,4 Liter-Motor mit einer Leistung von 320 PS und einem maximalen Drehmoment von 495 Nm in Kürze auch einen rund 410 PS starken 6,2 Liter-V8, dessen Fertigung im Frühling anläuft und bei dem es sich im Widerspruch zu einigen bisher kolportierten Meldungen nicht um ein Dieselaggregat handelt. Die PS-Zahlen sind beeindruckend, die Hauptattraktion des Raptor besteht allerdings im Fahrwerk, das gegenüber dem F-150-Standardprogramm komplett überarbeitet wurde und ihn zum serienfertigen Wüstenrennwagen macht. Serienmäßig ist der Raptor mit sündhaft teuren Spezial-Stoßdämpfer, verstärkten Achslagern sowie robusten Schutzplatten für Motor und Sechsgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Außerdem wurde die Spur um ganze 25 Zentimeter angehoben und die Kotflügel entsprechend verbreitert.

 

Dass die meisten Exemplare wohl nie an einer Rennveranstaltung teilnehmen, sondern ihre stolzen Besitzer im Alltag (mit einer Anhängelast von 3.500 Kilogramm auch als ideales Zugfahrzeug) begleiten werden, zeigt die Tatsache, das fast 80 Prozent der bisher bestellten Fahrzeuge über das „Luxury“-Ausstattungspaket (Zweizonen-Klimaautomatik, beheizte Sportsitze vorne,...), das Glasdach und die Rückfahrkamera verfügen und bei fast zwei Drittel die Option Navigationssystem mit Touchscreen mitgeordert wurde. Für jene, die mit dem Hochleistungs-Pickup Motorsporterfolge einfahren wollen, steht ein umfangreiches Zubehörprogramm zur Verfügung, das unter anderem einen noch robusteren Unterfahrschutz, unterschiedliche Rädern und Getriebeübersetzungen und Zusatzscheinwerfer umfasst.

 

Wer nun mit berechtigtem Neid nach Amerika blickt, dem legen wir US-Car Spezialist Pirmann ans Herz, der den Ford F-150 SVT Raptor nach Österreich holt. Rund 55.000,- Euro (inkl. Steuern) beträgt der Einstandspreis, die Lieferzeit ab Bestellung wird mit rund zehn Wochen beziffert. Um die Vorsteuerabzugsfähigkeit zu erlangen, verlängert Pirmann die Ladefläche, die in der amerikanischen Serienversion gerade einmal um einen Zentimeter zu kurz ist. Dank US Cars Pirmann müssen sich österreichische Pickup-Freunde also nicht mit den spektakulären Youtube-Videos begnügen, die den Raptor in Aktion zeigen...


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