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Besonders sparsame Eco-Version
Modellpflege für den Nissan Qashqai
(12.12.2009)Mehr als eine halbe Million Käufer haben sich bisher für den Qashqai entschieden und ihn dadurch zu einem fast unerwarteten Erfolg gemacht. Um diesen zu prolongieren, wertet Nissan den Kompakt-Crossover nun im Rahmen einer Modellpflege weiter auf.
Heute gehen im SUV-Segment viele Hersteller jenen Weg, den Nissan bereits vor einiger Zeit mit dem Kompakt-Crossover Qashqai eingeschlagen hat. Doch während dieser Trend sich jetzt aus der Notwendigkeit eines geänderten Kaufverhaltens der Zielgruppe ergibt, das ein Downsizing in Fahrzeuggröße und Motorentechnik erfordert, um damit die gewünschten Vorteile größerer Wendigkeit und eines geringeren Treibstoffverbrauchs bieten zu können, stellten die Japaner den Quashqai Anfang des Jahres 2007 nicht als neuen Mitbewerber in der SUV-Klasse vor, sondern als ungewöhnliche Alternative zum Kompaktwagen: Ähnlich parkplatzfreundlich und innenstadttauglich, allerdings mit mehr Innenraum und größerer Flexibilität im Alltag. Mehr als eine halbe Million Autofahrer ließ sich von diesen Argumenten überzeugen und machte den Qashqai zu einem Erfolg, der in dieser Größenordnung vielleicht sogar für den Hersteller selbst eine Überraschung war. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass acht von zehn Kunden in Europa mit dem Qashqai erstmals einen Nissan erwerben und als Umsteiger von anderen Marken kommen. Damit das aber auch in Zukunft so bleibt, wertet Nissan den Qashqai im Rahmen einer Modellpflege innen und außen weiter auf.
Im Zuge eines wortwörtlich zu nehmenden Facelifts ließen die Designer die Grundform unverändert und kümmerten sich um jenen Bereich, bei dem mit minimalen Aufwand ein maximales Ergebnis zu erzielen ist. Obwohl der Aufwand im Falle des Quashqai keineswegs klein ist: Motorhaube, vordere Stoßfänger und Kotflügel, Kühlergrill und Scheinwerfer wurden komplett überarbeitet und verleihen dem Kompakt-Crossover nun ein deutlich geschärftes Aussehen. Der Qashqai schaut nun ein bisschen grimmiger in die Welt, wobei diese Miene nicht auf schlechte Laune, sondern ein gesteigertes Selbstbewusstsein zurückzuführen ist, mit der man dem größer gewordenen Mitbewerb entgegentritt. Die weiteren Änderungen an der Karosserie dienen dem Feinschliff der Aerodynamik (der cw-Wert konnte nun auf 0,33 gesenkt werden), während sich die Heckleuchten nun zweifarbig präsentieren. Die Vorzüge der überarbeiteten Karosserie lassen sich nun auch durch zwei weitere Lackfarben ins rechte Licht rücken: „New Red“ und „Titanium“ ergänzen das Farbangebot.
Auch im Innenraum sollen Detailverbesserungen den Qualitätseindruck weiter steigern. Zwischen den beiden Rundinstrumenten für Geschwindigkeit und Drehzahl befindet sich der neu gestaltete Bordcomputer, der unter anderem Informationen zu Kraftstoffverbrauch, Gesamt- und Tagestrecken sowie zur Geschwindigkeitsregelanlage gibt. Optional verfügbar ist die Lederausstattung Stone Grey, die Sitze, Mittelarmlehne und die unteren Türverkleidungen in einen geschmackvollen grauen Farbton kleidet, zu dem das Schwarz von Armaturenbrett, Mittelkonsole und oberen Türverkleidungen einen wirkungsvollen Kontrast bildet. Zur Aufwertung trägt allerdings vor allem auch die deutlich verbesserte Geräuschdämmung des Innenraums bei: Die vordere Querwand ist mit einer mehrschichtigen Isolation versehen, zum Einsatz kommt überdies eine lärmschluckende Windschutzscheibe sowie eine geräuschdämmende Scheibenversiegelung an den A-Säulen. Das steigert den Insassenkomfort genauso wie das neu abgestimmte Fahrwerk, das eine gelungene Mischung aus Stabilität und Agilität bieten soll.
Besonders interessant für saubereAutos.at ist eine neue Version, die das Modellangebot ergänzen und bereits in der Bezeichnung auf ihre Qualitäten hinweisen wird. Der mit dem 1,5 Liter-dCi-Dieselaggregat ausgestattete Qashqai Eco baut auf den aerodynamischen Verbesserungen auf, von denen die gesamte neue Generation profitiert, und nützt deren Potential hinsichtlich der Treibstoffeffizienz noch weiter. Dank gezielter Gewichtsreduzierung, strömungsgünstiger Radkappen, Blenden auf den Fassungen der Nebelscheinwerfer, rollwiderstandsarmer Reifen und eines besonders lang übersetzten sechsten Gangs soll das Eco-Modell laut Nissan nur 129 g/km CO2 emittieren. Und das lässt sich in einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 l/100 km umrechnen.
Die neue Modellgeneration kommt im Frühjahr 2010 nach Österreich, die Verkaufspreise sind noch nicht fixiert.
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