Dieser Artikel ist aus: Modellvorstellungen. Er betrifft die Themen: Benzin und Diesel
Suzuki Swift, Esztergom, Modellwechsel, DDiS, Modellgeneration
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Die neue Generation kommt im Herbst

Suzuki Swift: Up- und Downsizing

(11.06.2010)

Optisch ist er kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden und dennoch greifen die Modifikationen am neuen Swift tief: Er ist größer, sparsamer und sauberer. Gleichzeitig wurde der sportliche Charakter des Kleinwagens weiter geschärft.


Während eine ganze Reihe von Kleinwagenmodellen mit einem putzigen Äußeren bei den Käufern punkten wollen, handelt es sich beim Suzuki Swift schon seit der Vorstellung der ersten Modellgeneration vor mehr als 25 Jahren um ein ganz anderes Kaliber. Er sprach (und

spricht immer noch) die sportlichen Charaktere unter den Kleinwagenkunden an, verzichtete auf unschuldig blickende Kulleräuglein und blickte aus kantigen Scheinwerfern selbstbewusst in die Welt. Unterstützt wurde dieses forsche Auftreten durch für dieses Segment ungewöhnlich starke Triebwerke, die bereits in den achtziger Jahren mehr als 100 PS zur Verfügung stellten.

 

Im Herbst dieses Jahres feiert die nächste Generation des Swift seine Markteinführung in Europa, und wieder feilt der Hersteller noch einmal an den sportlichen Merkmalen des japanischen Kleinwagens. Allerdings in ganz zeitgemäßer Form, denn im Vordergrund der Modifikationen stand vor allem auch die Reduktion der CO2-Emissionen. Ein Ziel, das man durch einen neuen Benzinmotor und eine Überarbeitung des 1,3 DDiS-Dieselaggregats erreicht hat. An die Stelle des bisherigen 1,3 Liter-Benzinmotors tritt nun ein 1,2 Liter-Triebwerk mit doppelter variabler Ventilsteuerung, das mit 94 PS etwas stärker ist als der 90 PS-Vorgänger. Bedeutender ist allerdings die Verringerung des Durchschnittsverbrauchs um fast einen Liter auf nun 5,0 l/100 km – mit allen positiven Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß, der nun von 140 auf 116 g/km reduziert werden konnte. Beim Dieselmotor wurde das Motormanagement optimiert und die innere Reibung verbessert: Bei gleichgebliebener Leistung von 75 PS fiel der Normverbrauch um 0,3 Liter auf 4,2 l/100 km (109 g/km CO2).

 

Optisch ist die neue Generation nur für Kenner vom Vorgängermodell zu unterscheiden. Was nicht weiter stört, schließlich gehörte der Swift schon bisher zu den attraktivsten Modellen im Segment. Dennoch gehen die Änderungen weit über den geänderten Kühlergrill und die neu gezeichneten Scheinwerfer hinaus, denn der Neue ist länger (plus 90 Millimeter), breiter (plus 5 Millimeter) und höher (plus 10 Millimeter) als zuvor. Noch entscheidender ist allerdings der um 50 Millimeter auf nun 2,43 Meter gewachsene Radstand, der für deutlich mehr Platz im Innenraum sorgen soll. Der Sportlichkeit des Swift kommt der gezielte Einsatz hochfester Stähle zugute, die ihn verwindungsfester und leichter machen. Dadurch und dank des optimierten Breitspurfahrwerks soll er sich nun noch sportlicher bewegen lassen – das serienmäßige Stabilitätsprogramm ESP dient als sicheres Fangnetz für einen allzu engagierten Fahrstil.

 

Gebaut wird die neue Generation übrigens nur unweit von Österreich entfernt im ungarischen Suzuki-Werk Esztergom, wo der offizielle Produktionsstart gestern im Beisein hochrangiger Gäste gebührend gefeiert wurde.


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