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Größer, komfortabler, eigenständiger
Citroen C3: Gewachsenes Selbstbewusstsein
(03.11.2009)Gute Zeiten für Kleinwagenkäufer: Mit der zunehmenden Popularität dieses Marktsegments werden die Fahrzeuge immer besser, komfortabler, sparsamer und eigenständiger. Citroen gibt mit dem neuen C3 in dieser Hinsicht ein besonders gutes Beispiel.
Die Zahlen beweisen es: Autofahrer tendieren beim Neuwagenkauf dazu, ein kleineres Fahrzeug zu erwerben. Die Gründe dafür sind in der immer angespannteren Verkehrssituation in den Ballungsgebieten und einem gesteigerten Umweltbewusstsein auszumachen und weniger wirtschaftlicher Natur. Denn das neue Auto soll zwar hübsch kompakt, aber auch schön komfortabel sein – Kleinwagen ja, allerdings in einer feinen Ausstattung, die keinen Verzicht bedeutet.
Die Automobilhersteller tragen dieser Entwicklung Rechnung und behandeln das Kleinwagensegment nicht mehr mit der bisher gewohnten Nüchternheit, sondern mit neuem Interesse. Wenn es sich dann wie im vorliegenden Fall noch dazu um eine Marke handelt, die erstens auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurückblicken kann (heuer feiert man das 90-jährige Jubiläum) und zweitens gerade dabei ist, sich als innovativer und kreativer Autobauer neu zu erfinden, dann kann man bei der Vorstellung eines neuen Modells ein spannendes Produkt erwarten. Mit dem extrovertierten DS3, der mit dem neuen C3 eng verwandt ist, hat Citroen die Richtung bereits vorgegeben: Zitate aus der eigenen Vergangenheit in Kombination mit ungewöhnlichen Ausstattungsfeatures sorgen dafür, dass sich dieses Modell ganz deutlich vom Mitbewerb abhebt.
Anfang 2010 ist der neue C3 in Österreich verfügbar, der als massenkompatibleres Modell die Eigenschaften des DS3 in möglichst große Stückzahlen übersetzen soll. Und was sich nun als Konsenslösung liest, präsentiert sich als äußerst selbstbewusstes Fahrzeug, das in Design, Ausstattung, Verarbeitung, Treibstoffeffizienz und der Unverwechselbarkeit seine herausragenden Merkmale haben will. Beim noch verfügbaren Vorgänger handelt es sich um einen charmanten Kleinwagen, der allerdings nicht besonders nachdrucksvoll auf seine Herkunft hinweist, beim neuen C3 genügt ein flüchtiger Blick, um ihn – ganz im Sinne der neuen Markenphilosophie – sofort als Citroen zu identifizieren.
Die runde Karosserieform (und damit das markanteste Merkmal der Vorgängergeneration) wurde zwar beibehalten, Front und Heck präsentieren sich allerdings komplett neu und von jeglicher Biederkeit befreit. Von vorne ähnelt der C3 mit seinen nach hinten gezogenen Scheinwerfern dem DS3. „Mit dem neuen Doppelwinkel auf der Nase scheint der riesige Lufteinlass den Asphalt geradezu verschlingen zu wollen“, so stellt der Citroen-Pressetext in diesem Zusammenhang in blumigen Worten fest. Dass der neue C3 erwachsener wirkt, ist auch die Folge der gestiegenen Außenmaße: Die Fahrzeuglänge beträgt 3.940 mm (plus 90 mm), die Breite 1.730 mm (plus 63 mm) und die Höhe 1.520 mm (plus 1 mm) – mehr Platz, der den Insassen und dem Kofferraumvolumen (300 Liter) zugute kommt, mehr Platz, der sich allerdings nicht in zusätzlichem Gewicht bemerkbar macht.
„Der Innenraum des neuen C3 orientiert sich an der Anmutung der höheren Fahrzeugkategorien. Er unterstreicht die Wertigkeit des Wagens und vermittelt seinen Käufer Komfort und Status“, sagt Citroen und stellt damit unter Beweis, dass man die Marktentwicklung genau studiert hat. Vorbei die Zeiten, als man in Kleinwagen von billigem Kunststoff und nacktem Blech umgeben war: Der neue C3 soll sich nicht nur durch das feine Design von Armaturenbrett und Lenkrad auszeichnen, sondern auch durch die Qualität der verwendeten Materialien und deren Verarbeitung. Viel Sorgfalt steckten die Techniker auch in eine optimale Schall- und Vibrationsisolierung. Die oben genannte Wertigkeit wird durch spezielle Features noch verstärkt: Definitiv ungewöhnlich ist die sogenannte Zenith-Frontscheibe, die in bestimmten Versionen verfügbar sein wird und sich bis weit ins Fahrzeugdach hineinzieht. Ebenfalls nicht klassenüblich ist das optional erhältliche Hifi-System, das laut Citroen „ein außergewöhnliches Hörerlebnis zu einem attraktiven Preis“ bieten soll. Hinsichtlich der aktiven und passiven Sicherheit präsentiert sich der neue C3 ganz auf der Höhe der Zeit: belüftete Scheibenbremsen vorne, ABS mit elektronischem Bremskraftverstärker und Bremsassistent, Isofix-Kindersitzbefestigungen, das Stabilitätsprogramm ESP ab der Basisversion und sechs Airbags ab dem zweiten Ausstattungsniveau.
Drei Diesel- (HDi 70/90/110) und vier Benzinmotoren (1,1, 1,4i, Vti 95, Vti 120) sind für den Citroen C3 vorgesehen, wobei allerdings noch nicht ganz klar ist, ob tatsächlich alle Varianten in Österreich angeboten werden. Die genauen Daten sind auch noch nicht bekannt, Citroen beschränkt sich auf die Aussage, dass der CO2-Ausstoß der Selbstzünder zwischen 99 und 118 g/km (Benziner: 134 und 160 g/km) beträgt. Eine weitere Verbesserung in diesem Bereich ist in Planung: 2011 wird der C3 in den Genuss noch sparsamerer Motoren kommen, die mit dem Stop & Start-System der zweiten Generation ausgestattet sein werden.
Der neue Citroen C3 kommt Anfang 2010 nach Österreich, die Verkaufspreise sind noch nicht fixiert.
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