|
|
|
Weiterführende Links
Elektro-Studie für junge Zielgruppen
Seat IBE: Elektrischer Fahrspaß optisch umgesetzt
(ch: 09.03.2010)Das Seat-Concept Car IBE erfüllt zwei Aufgaben. Einerseits macht es auf die Anstrengungen der spanischen Marke auf dem Gebiet der Elektromobilität aufmerksam, andererseits nimmt es das Design zukünftiger Seat-Modelle vorweg.
Auch Seat präsentiert also auf dem Parkett des Genfer Automobilsalons seinen Vorschlag zum Thema Elektromobilität und – nein! – es handelt sich dabei nicht um einen Kleinwagen, sondern um ein zwar kompaktes, aber ungemein dynamisch gezeichnetes Sportcoupé. Inzwischen neigen die Hersteller (dankenswerterweise) dazu, Nachhaltigkeit höchst attraktiv zu verpacken, denn dem Autokäufer der Zukunft wird es nicht genügen, umweltfreundlich unterwegs zu sein. Attraktives Styling wird ganz unabhängig von der Antriebsart auch weiterhin ein entscheidendes Kaufkriterium sein. „Mit dem IBE zeigen wir, dass für Seat Elektromobilität immer mit exzellenten Design und Fahrspaß verbunden sein wird“, erklärt Seat-Präsident James Muir.
Dass die Studie IBE nicht nur dazu dient, auf die Entwicklungsarbeit der spanischen Marke auf dem Gebiet der Elektromobilität hinzuweisen, sondern gleichzeitig die Evolution der aktuellen Designlehre darstellt (und man sich dadurch ein ähnlich gezeichnetes Fahrzeug auch durchaus mit einem sauberen Verbrennungsmotor oder einem Hybridantrieb vorstellen darf), bestätigt Seat-Chefdesigner Luc Donckerwolke: „Der IBE ist eine Art konzentrierter genetischer Pool für unsere nächsten Fahrzeuggenerationen. Er wird all unsere Modelle eindeutig prägen.“
Konzentrieren wir uns also vorerst einmal auf das Design des Concept Cars. Das dynamische Aussehen ergibt sich unter anderem aus einem geänderten Proportionsverhältnis: Im Vergleich zum aktuellen Ibiza ist der IBE mit einer Fahrzeuglänge von 3,78 Metern um rund 25 Zentimeter kürzer und um über 20 Zentimeter niedriger, gleichzeitig allerdings um mehr als zehn Zentimeter breiter. Zusammen mit der niedrigen Front, den kurzen Überhängen, dem kraftvoll gezeichneten Heck und den großen 19 Zoll-Rädern sorgt das für ein sportwagenhaftes Aussehen. Das Pfeilmotiv als Erkennungsmerkmal des sogenannten Arrow-Designs findet sich nicht nur in der Fahrzeuggrundform, sondern auch in Details wie den LED-Scheinwerfern und Rückleuchten wieder. Was die Studie außerdem auszeichnet, ist die klare Linie und Schnörkellosigkeit: Jede Wölbung, jede Sicke erfüllt ihre ganz genau definierte Aufgabe und trägt entscheidend zum attraktiven Gesamtbild bei.
Gleichzeitig stellen die Fahrzeugabmessungen und das Konzept der Studie die Weiterführung der Seat-Philosophie in eine nachhaltigen Zukunft dar: In Österreich hat die spanische Marke die jüngsten Kunden, entsprechend handelt es sich beim IBE um einen sportlichen 2+2-Sitzer, dessen Hauptmerkmale Agilität und Dynamik sind. „Mit seinen kompakten Abmessungen, der extremen Handlichkeit und dem hohen Nutzwert passt er perfekt zu den vielseitigen Anforderungen einer jungen Zielgruppe“, erklärt Frank Bekemaier, Vorstand für Forschung & Entwicklung der Seat S.A.
Elektromotor und Leistungselektronik wurden unter der Motorhaube untergebracht, die deutlich flacher (und damit dynamischer) ausfallen kann als bei einem konventionellen Verbrennungstriebwerk, die Lithium-Ionen-Batterie befindet sich im Heck des IBE. Mit einer Leistung von 102 PS und einem Drehmoment von 200 Nm soll das Elektro-Sportcoupé das halten, was das Design verspricht: Laut Hersteller beschleunigt der nur rund 1.000 Kilogramm schwere IBE in 9,4 Sekunden von 0-100 km/h, während die Höchstgeschwindigkeit aus Effizienzgründen auf 160 km/h beschränkt ist.
Das ConceptCar IBE repräsentiert überdies den Start des Projekts „Cenit Verde“ zur Förderung und Entwicklung der Elektromobilität in Spanien, an dem unter der Führung Seats 16 führende Technologieunternehmen sowie 16 Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Ziel ist neben der Erforschung von Technologien für die Produktion von Elektrofahrzeugen in Spanien auch der Ausbau der entsprechenden Infrastruktur.
zum Seitenanfang


