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Mercedes-Benz E 300 BlueTec Hybrid, S 400 Hybrid, BlueEfficiency, Automobilsalon Genf
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Kommt Ende 2011

Mercedes-Benz E 300 BlueTec Hybrid

(ch: 05.03.2010)

Der in Genf präsentierte E 300 BlueTec Hybrid nützt die Vorteile der alternativen Antriebsart noch besser: Ein drehmomentstarkes und gleichzeitig sparsames Dieselaggregat wird mit einem Elektromotor kombiniert und kann so seine Vorzüge noch besser ausspielen.


Viele Fachleute sagen es für die nähere Zukunft voraus, Mercedes-Benz praktiziert es bereits: Das Fahrzeugangebot der Zukunft wird sich je nach Einsatzzweck der unterschiedlichsten Antriebsarten bedienen, um die Schadstoffemissionen zu minimieren. Deshalb hat die deutsche Marke bereits heute neben immer sparsamer werdenden Benzin- und Dieselautos (Stichwort „BlueEfficiency“) auch Erdgas-taugliche Modelle sowie den S-Klasse Hybrid im Programm. Gleichzeitig baut man Elektrofahrzeuge mit Batterie- und Brennstoffzellenantrieb in Kleinserien, die in Flottentests auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft werden, um mittelfristig auf den Markt zu kommen.

 

In Genf präsentiert Mercedes-Benz nun mit dem E 300 BlueTec Hybrid ein seriennah wirkendes Fahrzeug, das tatsächlich Ende des kommenden Jahres als Limousine und T-Modell seine Markteinführung feiern soll und für den Hersteller einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung schadstoffreduzierender Technologien darstellt. Bei diesem auf den ersten Blick konventionell wirkenden Vertreter der E-Klasse handelt es sich um den ersten Dieselhybrid von Mercedes-Benz. Im Gegensatz zum bereits verfügbaren S 400 Hybrid, der auf die Kombination aus einem 3,5 Liter-V6-Benziner und einem Elektromotor vertraut, umfasst der Antrieb des E 300 BlueTec Hybrid einen Dieselmotor. Ein Dieselhybrid ist zwar die deutlich kostspieligere Lösung, allerdings auch jene, die hinsichtlich des CO2-Einsparpotentials viel mehr Möglichkeiten zulässt – vor allem, wenn es sich wie bei diesem Modell um ein Vollhybridkonzept handelt, das auch einen rein elektrischen Fahrbetrieb zulässt.

 

Im Falle des E 300 BlueTec Hybrid wird ein 204 PS starkes 2,2 Liter-Vierzylinder-Dieselaggregat mit einem 15 kW-Elektromotor und einem Siebengang-Automatikgetriebe kombiniert. Auf den E-Motor entfallen drei Aufgaben: Die Unterstützung des Dieseltriebwerks beim Beschleunigen (Boost-Effekt), die Rekuperation der Verzögerungsenergie und wie bereits erwähnt der alleinige und emissionsfreie Antrieb des Fahrzeugs (bei Geschwindigkeiten bis zu 35 km/h). Der Lohn des Aufwands lässt sich in zwei Werten zusammenfassen: 4,1 Liter sollen dem Dieselhybrid laut Hersteller für die Bewältigung von 100 Kilometern genügen, und das entspricht einem Kleinwagen-haften CO2-Ausstoß von 109 g/km.

 

Die Tatsache, dass sich Mercedes-Benz seit längerer Zeit in verschiedenen Bereichen alternativer Antriebe engagiert, hat dazu geführt, dass man eine Art Baukastensystem entwickelt hat, bei dem man sich bei der Konzeption neuer Fahrzeuge bedienen kann. Beispiel Lithium-Ionen-Batterie: Diese Komponente ist sowohl für Hybrid- als auch für Elektrofahrzeuge entscheidend, deshalb gilt ihrer Entwicklung besondere Aufmerksamkeit. Im Falle des E 300 BlueTec Hybrid konnte man auf jene Hochvolt-Batterie zugreifen, die sich bereits im S 400 Hybrid bewährt hat.

 

Damit der von Mercedes-Käufern erwartete Komfort erhalten bleibt, verfügt der Diesel-Hybrid über einen elektrisch betriebenen Klimakompressor, der auch dann funktioniert, wenn der Verbrennungsmotor nicht im Betrieb ist; dasselbe gilt auch für die Servolenkung. Die komplette Hybrid-Technologie ist überdies unter der Motorhaube untergebracht, wodurch das Platzangebot in Innen- und Kofferraum nicht beeinträchtigt wird.


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