Dieser Artikel ist aus: Fortschritt. Er betrifft die Themen: Hybrid und Strom
Ford Elektroauto, Hybridfahrzeug, Transit Connect Electric, Focus Electric, BEV, Fusion Hybrid
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Fünf Elektro- und Hybridfahrzeuge bis 2013

Ford auf dem Weg in die Zukunft

(ch: 30.03.2010)

Ford verzeichnet in Europa eine steigende Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen – und reagiert entsprechend: Bereits 2011 debütiert der Transit Connect Electric, ein Jahr später folgt der Focus Electric, 2013 kommen drei Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt.


Es ist die immer größer werdende Vielfalt, die in den kommenden Jahren ein vorherrschendes Merkmal der Automobilbranche sein wird. Zu den Modellen mit Verbrennungsmotoren kommen mehr und mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben hinzu. „Wir haben erkannt, dass eine singuläre Technologie nicht die Bedürfnisse aller Autokäufer abdecken kann“, sagt auch Derrick Kuzak, Vice President of Global Product Development von Ford. „Aus diesem Grund berücksichtigt unsere Elektrifizierungs-Offensive Hybrid-Fahrzeuge ebenso wie Plug-In-Lösungen oder batterie-elektrische Modelle. Zentrales Element dieser Initiative sind unsere auf den globalen Markt ausgelegten neuen Fahrzeug-Architekturen. Sie bieten uns die Möglichkeit, ein umfangreiches Produktangebot an elektrifizierten Fahrzeugen auf eine für unsere Kunden besonders attraktive und kostengünstige Weise aufzustellen.“

 

Das führt auch (zumindest in Europa) zur Umkehr des normalerweise eingeschlagenen Wegs, zuerst Hybridfahrzeuge und zu einem späteren Zeitpunkt Elektroautos anzubieten: Im kommenden Jahr feiert der Ford Transit Connect Electric seine Europapremiere, 2012 kommt der Focus Electric auf den Markt, ein Jahr später wird das Programm durch drei Hybridfahrzeuge (eines davon mit Plug-In-Technologie) erweitert. Erprobt wurden die verschiedenen Antriebsarten bereits in den USA, wo sich die Abfolge der Markteinführung wiederum wie gewohnt gestaltet: Hybridfahrzeuge (Fusion und Escape) sind dort bereits verfügbar, und auch die batteriebetriebenen E-Modelle Transit Connect und Focus werden zuerst am amerikanischen Markt eingeführt, bevor sie nach Europa kommen.

 

Bevor der Focus Electric sein Marktdebüt geben darf, muss er sich noch in einem großangelegten Flottentest bewähren, der in Kürze in Großbritannien gestartet wird. Ziel des Projekts ist die Überprüfung der Eignung des batteriegestützten Elektroantriebs für europäische Straßen- und Verkehrsverhältnisse sowie das Sammeln von Informationen über das Aufladeverhalten der Nutzer. In Deutschland wird Ford als einer von vier Partnern am Großversuch „colognE-Mobil“ teilnehmen. „Diese Initiativen stellen sowohl für die Automobilindustrie als auch für die Energieversorger eine Revolution dar“, sagt John Fleming, Chairman und CEO Ford Europa. „Diese branchenübergreifenden Kooperationen sind wichtig, um unseren Kunden Produkte anbieten zu können, die ihren Anforderungen entsprechen und für eine entsprechende Infrastruktur bereitsteht. Hierfür müssen beide Branchen zusammenarbeiten und gemeinsam lernen.“

 

Dass es sich bei den kommenden Modellen nicht nur um Vorzeigefahrzeuge handelt, die Fords Bemühungen auf dem Gebiet der CO2-Verringerung demonstrieren, sondern für den Autokäufer eine echte Alternative zu konventionellen Modellen darstellen sollen, wird durch John Flemings Worte bewiesen: „Die Elektrifizierung des Automobils zählt zu den Hauptaufgaben für unsere global gebündelten und damit nochmals effizienter genutzten Entwicklungskapazitäten, damit wir unseren Kunden ein breites Spektrum an erschwinglichen und kraftstoffsparenden Technologien anbieten können.“


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